Schule mal etwas anders:
Ich hatte in meinem gestrigen Beitrag schon erwähnt, dass unser Sohn nie in eine Schule musste, als wir mit einem Wohnmobil mehrere Jahre unterwegs waren und in Griechenland hängen geblieben sind. Auf den Bildern könnt ihr mal sehen, wie sein Schulunterricht in Griechenland ausgesehen hat. 🙂
In der Unterstufe war er zwar gelegentlich anwesend, vor allem in der Zeit, als meine Mutter zu einem schweren Pflegefall wurde und leider auch dement war. Aber wir haben sie bis zuletzt im Kreis der Familie gepflegt. Das ist wieder ein Thema für sich, über das es den ein oder anderen Beitrag geben wird. Da es mich gegebenenfalls ja auch betrifft, ist das auch meine größte Angst: zum Pflegefall zu werden und das Allerschlimmste dann, in eine Pflegeeinrichtung abgeschoben zu werden.
Hier ein kleines Erinnerungslied, das ich zu ihrem diesjährigen Geburtstag geschrieben habe. https://soundcloud.com/holger-jacob-233410812/das-herz-meiner-mutter?si=d2fa5e9824544a81879efa87faed00b6&utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sharing
Und schon wieder bin ich von einem Thema aufs andere gekommen, eigentlich sollte es ja um das Thema Freilernen unseres Sohnes gehen.
Freilernen ist wirklich ein Thema, das mehrere ausführliche Beiträge erfordern würde, wenn man das ganze Prinzip, die Möglichkeiten, aber auch die Risiken erläutern würde. Da das Thema so mannigfaltig ist, ist es hier wirklich am besten, dass man sich mit Interessierten zusammen in einem Gespräch austauschen kann.
Aber ich werde auf alle Fälle in der Zukunft einige Beiträge darüber verfassen. Auch darüber, was meiner Meinung nach der einfachste Weg ist, das Ganze in Deutschland zu ermöglichen. Hier gibt es ja viele Ratschläge und Aussagen im Netz, man soll es so machen oder so. Aber wie sollte es anders sein, auch hier habe ich eine mir eigene Einstellung, und bei uns hat das damals funktioniert, ohne auch nur ansatzweise je von den Behörden belästigt worden zu sein. Wir hatten uns die ersten Jahre auch nicht einmal in Deutschland abgemeldet, nur ich hatte mich dummerweise abgemeldet und dann, man könnte fast sagen idiotischerweise, die falsche Krankenversicherung abgeschlossen. Das hatte sich damals gut angehört, eine Auswandererkrankenversicherung mit privatärztlicher Leistung, ich hatte nur nicht auf den Passus geachtet "ohne Heimatschutz". Was bedeutet, dass ich bei diesem Vertrag, den ich abgeschlossen hatte, in Deutschland nicht krankenversichert war, und ausgerechnet in Deutschland wurde dann meine schwere Herzinsuffizienz diagnostiziert, und die Untersuchung sowie einen Krankenhausaufenthalt konnte ich dann schön aus eigener Tasche bezahlen. Das bedeutet, dass dann mal auf die Schnelle 20k verdampft sind.
Auch war es recht problematisch, dann in Deutschland wieder in die AOK zu kommen. Glücklicherweise hat das dann aber geklappt.
Ich habe schon wieder mehrere Themengebiete angeschnitten und könnte darüber eigentlich ausführlich berichten. Aber wir haben jetzt Samstag und das Wochenende beginnt, also will ich euch nicht allzu sehr nerven. 🙂
Jetzt werde ich noch ein wenig an dem Equipment „herumspielen“, das ich mir für das Livestreaming geholt habe, denn wenn alles klappt, wie ich es mir vorgenommen habe, geht es dann in der nächsten Woche los.
Und wie immer freue ich mich, wenn ihr einen Kommentar und Like hinterlasst, meinem Profil folgt oder das Ganze sogar auf eurer Pinnwand teilt. Dafür sage ich schon einmal Danke!
Weniger in der Zange des Systems gewesen, hat er sicher einige Vorteile entwickeln können. Man kann das ziemlich gut sehen, je länger die Leute in den Systemanstalten waren, um so verblendeter sind sie. Ich sehe das auf Arbeit, wenn da einer frisch von der Uni kommt. Da frage ich mich, was lernen die dort überhaupt?