๐ง๐ต๐ฒ๐บ๐ฎ ๐ต๐ฒ๐๐๐ฒ: โ๐๐ถ๐ฒ ๐ช๐ถ๐ฒ๐ฑ๐ฒ๐ฟ๐๐ฒ๐ฟ๐ฒ๐ถ๐ป๐ถ๐ด๐๐ป๐ด ๐ต๐ฎ๐ ๐๐ถ๐น๐น๐ถ๐ผ๐ป๐ฒ๐ป ๐ด๐ฒ๐ธ๐ผ๐๐๐ฒ๐!"
๐๐ถ๐ฒ ๐ฅ๐ฒ๐ฐ๐ต๐ป๐๐ป๐ด, ๐ฑ๐ถ๐ฒ ๐ป๐ถ๐ฒ ๐ท๐ฒ๐บ๐ฎ๐ป๐ฑ ๐๐ ๐๐ป๐ฑ๐ฒ ๐ฟ๐ฒ๐ฐ๐ต๐ป๐ฒ๐. ๐ง๐ฒ๐ถ๐น ๐ญ ๐ฒ๐ถ๐ป๐ฒ๐ฟ ๐ฆ๐ฒ๐ฟ๐ถ๐ฒ โ ๐บ๐ถ๐ ๐ญ๐ฎ๐ต๐น๐ฒ๐ป, ๐ฑ๐ฎ๐บ๐ถ๐ ๐ฎ๐๐ฐ๐ต ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐น๐ฒ๐๐๐๐ฒ ๐ช๐ฒ๐๐๐ถ ๐ฒ๐ฟ๐ธ๐ฒ๐ป๐ป๐, ๐๐ฒ๐ฟ ๐ต๐ถ๐ฒ๐ฟ ๐๐ถ๐ฟ๐ธ๐น๐ถ๐ฐ๐ต ๐ฝ๐ฟ๐ผ๐ณ๐ถ๐๐ถ๐ฒ๐ฟ๐ ๐ต๐ฎ๐.
Es ist der Lieblingssatz jedes Stammtischs westlich der Elbe: โDie Wiedervereinigung hat Billionen gekostet! Wir zahlen bis heute dafรผr!" Meistens gefolgt von einem empรถrten Schluck Bier und dem felsenfesten Glauben, der Westen habe dem Osten ein Vermรถgen geschenkt. Und weil ich ja aus der DDR komme und dort bekanntlich eine etwas grรผndlichere Bildung genossen habe โ unter anderem in Mathematik, und die brauchen wir heute โ legen wir jetzt mal alle Zahlen auf den Tisch. Alle. Nicht nur die eine Seite der Rechnung. Taschenrechner raus.
Dies ist der erste Teil einer Serie. Es werden weitere folgen. Denn die Rechnung ist so lang, dass ein einziger Beitrag nicht reicht.
๐๐ถ๐ฒ ๐ญ๐ฎ๐ต๐น, ๐ฑ๐ถ๐ฒ ๐ถ๐บ๐บ๐ฒ๐ฟ ๐ด๐ฒ๐ป๐ฎ๐ป๐ป๐ ๐๐ถ๐ฟ๐ฑ
1,72 Billionen Euro Nettotransfers sind laut Deutschem Institut fรผr Wirtschaftsforschung (DIW) von West nach Ost geflossen โ bis zum Jahr 2016. Das ist die Zahl, die immer kommt. Die groรe, die beeindruckende, die empรถrende. Billionen. Unvorstellbar viel Geld. Da ist der Stammtisch sich einig: Das haben wir euch gegeben. Punkt.
Aber was am Stammtisch nie erzรคhlt wird, ist die andere Seite der Rechnung. Und die kommt jetzt.
๐๐ถ๐ฒ ๐ญ๐ฎ๐ต๐น, ๐ฑ๐ถ๐ฒ ๐ป๐ถ๐ฒ ๐ด๐ฒ๐ป๐ฎ๐ป๐ป๐ ๐๐ถ๐ฟ๐ฑ: ๐ฃ๐น๐๐ ๐ด๐ด๐ฌ ๐ ๐ถ๐น๐น๐ถ๐ฎ๐ฟ๐ฑ๐ฒ๐ป ๐๐๐ฟ๐ผ
Der รkonom Ulrich Blum hat fรผr die Bundeszentrale fรผr politische Bildung eine Gesamtbilanz der Wiedervereinigung erstellt. Nicht die halbe Rechnung, sondern die ganze. Und das Ergebnis ist so eindeutig, dass man sich fragt, warum es am Stammtisch nie ankommt: Die Wiedervereinigung hat eine positive Bilanz von 880 Milliarden Euro.
Positiv. Plus. Gewinn. Fรผr die Bundesrepublik.
Wie kommt das zustande? Ganz einfach: Man muss alles zusammenzรคhlen und nicht nur die Ausgaben.
๐ฃ๐ผ๐๐๐ฒ๐ป ๐ญ: ๐ฆ๐๐ฒ๐๐ฒ๐ฟ๐ป ๐๐ป๐ฑ ๐ฆ๐ผ๐๐ถ๐ฎ๐น๐ฏ๐ฒ๐ถ๐๐ฟรค๐ด๐ฒ ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐ข๐๐๐ฑ๐ฒ๐๐๐๐ฐ๐ต๐ฒ๐ป ๐ถ๐บ ๐ช๐ฒ๐๐๐ฒ๐ป
Nach der Wende haben rund 5 Millionen Ostdeutsche die neuen Bundeslรคnder verlassen. Im Saldo โ also abzรผglich der 2,3 Millionen Westdeutschen, die in den Osten zogen โ sind 2,5 Millionen Ostdeutsche im Westen geblieben. Diese 2,5 Millionen Menschen haben im Westen gearbeitet, Steuern bezahlt und Sozialbeitrรคge entrichtet. Laut bpb belรคuft sich diese Summe zusammen mit den Steuereinnahmen aus den westdeutschen Exportรผberschรผssen in den Osten auf geschรคtzt 1,4 Billionen Euro. Allein die Steuern der Ostdeutschen im Westen und die Gewinne westdeutscher Firmen aus Geschรคften mit dem Osten haben den grรถรten Teil der Transfers schon wieder reingeholt.
Dazu kommt, was das Leibniz-Institut fรผr Wirtschaftsforschung Halle (IWH) festhรคlt: โDie westdeutsche Wirtschaft, die Anfang der 2000er-Jahre als โkranker Mann Europas' darniederlag, profitierte enorm von der Zuwanderung aus den ostdeutschen Lรคndern. Sie verjรผngte die arbeitsfรคhige Bevรถlkerung und verbesserte ihren Ausbildungsstand. Der fiskalische Mittelabfluss zur Stรผtzung der ostdeutschen Wirtschaft wurde dadurch mehr als kompensiert."
๐ฃ๐ผ๐๐๐ฒ๐ป ๐ฎ: ๐ญ๐ฒ ๐ ๐ถ๐น๐น๐ถ๐ผ๐ป๐ฒ๐ป ๐ป๐ฒ๐๐ฒ ๐๐ผ๐ป๐๐๐บ๐ฒ๐ป๐๐ฒ๐ป
Am 3. Oktober 1990 bekam die westdeutsche Wirtschaft รผber Nacht 16 Millionen neue Kunden. Keinen einzigen musste man mit Werbung รผberzeugen โ die kamen von allein. Sie wollten West-Produkte, West-Marken, West-Autos, West-Lebensmittel. Die DDR-Produkte blieben im Regal stehen, und die Supermarktregale wurden mit Westware aufgefรผllt. Das war kein freier Markt โ das war ein Heimspiel ohne Gegenmannschaft. Denn die ostdeutsche Konkurrenz hatte die Treuhand vorher plattgemacht.
Was passiert, wenn 16 Millionen Menschen รผber Nacht anfangen, westdeutsche Produkte zu kaufen? Steuern. Gewaltige Steuern. Jeder Einkauf im neuen Supermarkt, jedes West-Auto, jeder neue Fernseher โ alles mit Mehrwertsteuer. 16 Millionen Menschen, die seit รผber 35 Jahren Mehrwertsteuer auf alles zahlen, was sie kaufen. Die Summe, die seit 1990 allein durch die Mehrwertsteuer der ostdeutschen Bevรถlkerung in den Bundeshaushalt geflossen ist, dรผrfte im dreistelligen Milliardenbereich liegen โ eine exakte Aufschlรผsselung nach Ost und West gibt es nicht, und das ist kein Zufall. Denn diese Zahl wรผrde das Narrativ vom โOsten der nur kostet" erheblich beschรคdigen.
Und das BIP der alten Bundeslรคnder? Das stieg 1990 und 1991 preisbereinigt um รผber 5 Prozent โ ein Wachstumsschub, der direkt auf die Wiedervereinigung zurรผckzufรผhren war. Die bpb schreibt dazu wรถrtlich: โVon der wirtschaftlichen Entwicklung profitierten auch die westdeutschen Unternehmen, deren Waren und Dienstleistungen im Beitrittsgebiet attraktive Absatzchancen fanden."
๐ฃ๐ผ๐๐๐ฒ๐ป ๐ฏ: ๐๐ฎ๐ ๐ด๐ถ๐ด๐ฎ๐ป๐๐ถ๐๐ฐ๐ต๐ฒ ๐๐ผ๐ป๐ท๐๐ป๐ธ๐๐๐ฟ๐ฝ๐ฎ๐ธ๐ฒ๐ โ ๐ฏ๐ฒ๐๐ฎ๐ต๐น๐ ๐๐ผ๐ป ๐ฎ๐น๐น๐ฒ๐ป, ๐ธ๐ฎ๐๐๐ถ๐ฒ๐ฟ๐ ๐๐ผ๐บ ๐ช๐ฒ๐๐๐ฒ๐ป
Die bpb formuliert es selbst: โDie hohen West-Ost-Transfers wirkten wie ein gigantisches Konjunkturpaket fรผr Firmen, die รผberwiegend in den westlichen Bundeslรคndern und hier speziell im Bausektor angesiedelt waren."
Allein die 17 Verkehrsprojekte Deutsche Einheit โ Autobahnen, Schienenwege, Wasserstraรen โ verschlangen bis 2013 insgesamt 34 Milliarden Euro. Gebaut von wem? Von westdeutschen Baufirmen. Hochtief, Strabag, Bilfinger, Eurovia โ die Auftrรคge gingen fast ausschlieรlich an westdeutsche Konzerne. Ostdeutsche Bauunternehmen waren nach der Treuhand-Abwicklung zu klein, zu schwach oder nicht mehr existent. Das Geld floss also aus dem Bundeshaushalt nach Osten โ und von dort direkt auf die Konten westdeutscher Unternehmen. Und diese Unternehmen zahlten darauf Gewerbesteuer, Kรถrperschaftsteuer und Umsatzsteuer โ in den alten Bundeslรคndern, versteht sich.
Dazu kamen der Fonds Deutsche Einheit mit 115 Milliarden DM, das Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost mit 24 Milliarden DM, der Solidarpakt I mit 105 Milliarden Euro und der Solidarpakt II mit 157 Milliarden Euro. Alles Milliarden, die als Transfers nach Osten gezรคhlt werden โ aber zu einem erheblichen Teil bei westdeutschen Unternehmen gelandet sind. Wer eine Straรe im Osten baut, der baut sie mit westdeutschem Beton, westdeutschem Stahl und westdeutschen Maschinen. Das Geld macht einen Umweg รผber den Osten โ und landet im Westen.
๐ฃ๐ผ๐๐๐ฒ๐ป ๐ฐ: ๐๐ฎ๐ ๐ฉ๐ผ๐น๐ธ๐๐๐ฒ๐ฟ๐บรถ๐ด๐ฒ๐ป โ ๐๐ฒ๐ฟ๐๐ฐ๐ต๐๐๐ป๐ฑ๐ฒ๐ป รผ๐ฏ๐ฒ๐ฟ ๐ก๐ฎ๐ฐ๐ต๐
Am 1. Juli 1990 รผbernahm die Treuhand das gesamte Volksvermรถgen der DDR: 8.500 Betriebe mit รผber 4 Millionen Beschรคftigten in 45.000 Betriebsstรคtten. Das Gesamtportfolio wuchs spรคter auf 14.600 Gesellschaften an. Dazu 2,4 Millionen Hektar Land โ das ist mehr als die Hรคlfte des gesamten DDR-Territoriums. Dazu alle Immobilien, die vorher in Staatsbesitz waren. Dazu das Vermรถgen des MfS, die Liegenschaften der NVA und sรคmtliche staatlichen Grundstรผcke.
Wie viel war das wert? Der letzte DDR-Ministerprรคsident Hans Modrow bezifferte den Wert des Volkseigentums auf knapp 950 Milliarden D-Mark. Treuhand-Prรคsident Detlev Rohwedder schรคtzte den Wert im Herbst 1990 auf 600 Milliarden D-Mark. Sogar die Bonner Beamten gingen noch im Juni 1990 davon aus, dass man mit den Erlรถsen โwesentliche Kosten der Einigung wรผrde finanzieren kรถnnen".
Und was kam am Ende raus? Als die Treuhand 1994 ihre Bilanz vorlegte, hatte sie gerade einmal 60 Milliarden D-Mark an Privatisierungserlรถsen eingenommen. Von geschรคtzten 600 bis 950 Milliarden Wert blieben 60 Milliarden รผbrig. Die Ausgaben lagen bei 300 Milliarden D-Mark. Ein Defizit von bis zu 330 Milliarden D-Mark.
600 Milliarden rein โ 60 Milliarden raus. Dazwischen sind irgendwo 540 Milliarden D-Mark verschwunden. Und die Treuhand hat nie schlรผssig erklรคrt, wohin. Zwei Bundestagsuntersuchungsausschรผsse haben sich mit der Arbeit der Treuhand beschรคftigt. Der Bundesrechnungshof kritisierte unter anderem, dass DDR-Banken zu Schleuderpreisen an westdeutsche Kreditinstitute verkauft wurden. 80 Prozent aller privatisierten Betriebe gingen an westdeutsche Kรคufer. Nicht einmal 6 Prozent an Ostdeutsche. 3.700 Betriebe wurden komplett stillgelegt. 2,5 Millionen Arbeitsplรคtze wurden vernichtet.
Und die 2,4 Millionen Hektar Land? Die gingen ebenfalls in den Besitz der Treuhand-Nachfolgerin BVVG รผber und wurden privatisiert โ ein Groรteil an westdeutsche und internationale Investoren, die vorher keinen Quadratmeter in Ostdeutschland besessen hatten.
๐ฃ๐ผ๐๐๐ฒ๐ป ๐ฑ: ๐๐ถ๐ฒ ๐ฒ๐ถ๐ป๐ด๐ฒ๐๐ฝ๐ฎ๐ฟ๐๐ฒ๐ป ๐ง๐ฒ๐ถ๐น๐๐ป๐ด๐๐ธ๐ผ๐๐๐ฒ๐ป
Die bpb-Bilanz berรผcksichtigt auch etwas, das am Stammtisch grundsรคtzlich vergessen wird: die eingesparten Kosten der Teilung. Die Bundesrepublik hat Jahrzehnte lang Milliarden fรผr die deutsch-deutsche Grenze, fรผr Transitpauschalen, fรผr Berlinhilfe und fรผr Verteidigungskosten im Kalten Krieg ausgegeben. Die Teilungskosten werden auf 498,51 Milliarden Euro beziffert. Die eingesparten Verteidigungskosten durch die geopolitische Entspannung nach der Wiedervereinigung belaufen sich laut Berechnung auf rund 862 Milliarden Euro bis 2016. Allein diese beiden Posten zusammen รผbersteigen die gesamten Nettotransfers.
๐๐ถ๐ฒ ๐๐ป๐ฑ๐ฎ๐ฏ๐ฟ๐ฒ๐ฐ๐ต๐ป๐๐ป๐ด
Jetzt rechnen wir zusammen. Die bpb kommt zu folgendem Ergebnis:
Nettotransfers West nach Ost: circa 1,72 Billionen Euro.
Abzรผglich Steuern und Sozialbeitrรคge der Ostdeutschen im Westen plus Steuereinnahmen durch westdeutsche Exportรผberschรผsse in den Osten: geschรคtzt 1,4 Billionen Euro.
Abzรผglich eingesparte Teilungskosten: 498,51 Milliarden Euro.
Abzรผglich eingesparte Verteidigungskosten: circa 862 Milliarden Euro.
Ergebnis: Ein positives Saldo von nominal circa 880 Milliarden Euro.
Die Wiedervereinigung hat die Bundesrepublik nicht ruiniert. Sie hat ihr โ rein rechnerisch, nach offiziellen Zahlen der Bundeszentrale fรผr politische Bildung โ einen Gewinn von 880 Milliarden Euro beschert. Das sind 880.000.000.000 Euro. Achthundertachtzig Milliarden. Und darin sind die Milliarden aus der Mehrwertsteuer der 16 Millionen neuen Konsumenten, die Gewinne der Westkonzerne aus den Infrastrukturauftrรคgen und der Wertzuwachs der ostdeutschen Immobilien und Grundstรผcke, die Westdeutsche fรผr Bruchteile erworben haben, noch nicht einmal vollstรคndig enthalten.
๐๐ฒ๐ฟ ๐ฆ๐ฎ๐๐, ๐ฑ๐ฒ๐ป ๐ป๐ถ๐ฒ๐บ๐ฎ๐ป๐ฑ ๐ตรถ๐ฟ๐ฒ๐ป ๐๐ถ๐น๐น
Die Wiedervereinigung war fรผr die Bundesrepublik das grรถรte Konjunkturprogramm, der grรถรte Vermรถgenstransfer und das grรถรte Wachstumsprogramm der deutschen Nachkriegsgeschichte. 16 Millionen neue Konsumenten. Ein komplettes Volksvermรถgen zum Aufkaufen. 2,5 Millionen gut ausgebildete Arbeitskrรคfte, die in den Westen abwanderten und dort die Wirtschaft retteten. Und obendrauf: 35 Jahre Mehrwertsteuer, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Versicherungsbeitrรคge und Renteneinzahlungen von 16 Millionen Menschen.
Und wer hat dafรผr bezahlt? Die Ostdeutschen. Mit ihren Betrieben, ihrem Land, ihren Immobilien, ihren Arbeitsplรคtzen und ihrem Volksvermรถgen. Und mit dem Soli โ den sie genauso bezahlt haben wie die Wessis. Und dann sagt man ihnen: โSeid froh, dass wir euch aufgenommen haben."
๐๐ช๐ฆ๐ด ๐ช๐ด๐ต ๐๐ฆ๐ช๐ญ 1 ๐ฆ๐ช๐ฏ๐ฆ๐ณ ๐๐ฆ๐ณ๐ช๐ฆ. ๐๐ด ๐ง๐ฐ๐ญ๐จ๐ฆ๐ฏ ๐ธ๐ฆ๐ช๐ต๐ฆ๐ณ๐ฆ ๐๐ฆ๐ช๐ต๐ณรค๐จ๐ฆ ๐ฎ๐ช๐ต ๐ฆ๐น๐ข๐ฌ๐ต๐ฆ๐ฏ ๐ก๐ข๐ฉ๐ญ๐ฆ๐ฏ โ ๐ป๐ถ๐ณ ๐๐ณ๐ฆ๐ถ๐ฉ๐ข๐ฏ๐ฅ, ๐ป๐ถ๐ฎ ๐๐ฐ๐ฅ๐ฆ๐ฏ๐ท๐ฆ๐ณ๐ฌ๐ข๐ถ๐ง, ๐ป๐ถ ๐ฅ๐ฆ๐ฏ ๐ก๐ฆ๐ช๐ต๐ถ๐ฏ๐จ๐ด๐ท๐ฆ๐ณ๐ญ๐ข๐จ๐ฆ๐ฏ, ๐ป๐ถ ๐ฅ๐ฆ๐ฏ ๐๐ฏ๐ง๐ณ๐ข๐ด๐ต๐ณ๐ถ๐ฌ๐ต๐ถ๐ณ๐ข๐ถ๐ง๐ต๐ณรค๐จ๐ฆ๐ฏ, ๐ป๐ถ ๐ฅ๐ฆ๐ฏ ๐๐ฎ๐ฎ๐ฐ๐ฃ๐ช๐ญ๐ช๐ฆ๐ฏ ๐ถ๐ฏ๐ฅ ๐ป๐ถ ๐ฅ๐ฆ๐ฏ ๐๐ณ๐ฃ๐ฆ๐ช๐ต๐ด๐ฌ๐ณรค๐ง๐ต๐ฆ๐ฏ, ๐ฅ๐ช๐ฆ ๐ฅ๐ฆ๐ฏ ๐๐ฆ๐ด๐ต๐ฆ๐ฏ ๐ข๐ถ๐ด ๐ฅ๐ฆ๐ณ ๐๐ณ๐ช๐ด๐ฆ ๐จ๐ฆ๐ณ๐ฆ๐ต๐ต๐ฆ๐ต ๐ฉ๐ข๐ฃ๐ฆ๐ฏ. ๐๐ข๐ฎ๐ช๐ต ๐ข๐ถ๐ค๐ฉ ๐ฅ๐ฆ๐ณ ๐ญ๐ฆ๐ต๐ป๐ต๐ฆ ๐๐ฆ๐ด๐ด๐ช ๐ฆ๐ณ๐ฌ๐ฆ๐ฏ๐ฏ๐ต, ๐ธ๐ฆ๐ณ ๐ฉ๐ช๐ฆ๐ณ ๐ธ๐ช๐ณ๐ฌ๐ญ๐ช๐ค๐ฉ ๐ฑ๐ณ๐ฐ๐ง๐ช๐ต๐ช๐ฆ๐ณ๐ต ๐ฉ๐ข๐ต.
Gern geschehen. Auch dieser Nachhilfeunterricht war wieder kostenlos. Die Zahlen stammen รผbrigens von der Bundeszentrale fรผr politische Bildung โ also von eurer eigenen Behรถrde. Aber das liest am Stammtisch natรผrlich keiner. ๐
Verรถffentlicht mit Welako

Da ist ja ganz schรถn viel Stammtisch dabei, nicht nur wenn Du ihn erwรคhnst.
Mich erinnern solche Geschichten nurnoch immer wieder an Hoppes "Der Wettbewerb der Gauner". Sogar Vรกclav Havel hatte 1990 plรถtlzich vergessen, was er zuvor von post-totalitรคren Beobachtungen hielt. Ob er schon damals auch von Sheldon Wolins "umgekehrtem Totalitarismus" erfuhr, werden wir wohl nie erfahren. Beides jedenfalls beschreibt aus West und Ost das selbe Phรคnomen. Um es zu betrachten, brauche ich mich weder als Ossi noch als Wessi zu identifizieren.
Was macht Dein Buchentwurf, wolltest Du noch Testleser einladen?